Der neue Audi allroad shooting brake

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Auf der NAIAS wurde der Audi allroad shooting brake erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der Hybrid-Crossover präsentiert sich im typischen Design der neueren Audi-Generationen. Die Formensprache verbindet gekonnt Elemente aus dem Offroad-Bereich mit Merkmalen der Quattro-Modelle. Beginnend beim charakteristischen Singleframe-Grill der, im Gegensatz zu regulären Modellen, mit Lamellen versehen ist, bis hin zu den flachen LED-Doppelscheinwerfern: Der allroad shooting brake ist Audi durch und durch. Im Innenraum dominiert die kurvige, fließende Formensprache, welche auch für den neuen TT vorgestellt wurde. Fließende übergänge, kombiniert mit moderner Display-Technologie dominieren das Gesamtbild.

Auch der Antrieb ist auf der Höhe der Zeit: Der turbogeladene 2.0l TFSI leistet in Kombination mit 2 Elektromotoren solide 408PS sowie 650Nm Drehmoment und schafft es, den 1600kg schweren SUV in unter 5 Sekunden auf 100km/h zu beschleunigen. Bei 250km/h wird der Fahrspaß dann elektronisch abgeriegelt. Dennoch hat der Audi allroad shooting brake mit 1,9l auf 100km einen beeindruckend niedrigen Verbrauch. Über des sogenannte „Drive Select Management“ kann der Fahrer direkten Einfluss auf die Aktivitäten der 3 Motoren nehmen. Je nach Einstellung fährt der Audi entweder vollelektronisch, im Hybrid – oder im Sportmodus. Analog hierzu verändern sich natürlich auch Beschleunigung, Verbrauch und Reichweite.

In Sachen Felgen und Fahrwerk vertraut der Audi auf eine McPherson-Vorderradaufhängung sowie eine Vierlenker-Hinterachse. Zusammen mit der elektromechanischen Lenkung und der großen Bodenfreiheit ist der allroad shooting brake damit im Gelände genauso zuhause wie auf befestigten Straßen. Die montierten 19-Zöller sind mit Pneus der Dimensionen 255/40 R19 bespannt.

Videos zum Lexus IS F und CCS-R

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Von Fahrzeughersteller Lexus erreichten uns kürzlich 2 Videos, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Hauptsächlich handelt es sich um Interviews mit dem verantwortlichen Ingenieur, Yukihiko Yaguchi, welcher die Entwicklung und die Hintergründe des neuen Lexus IS F sowie der Rennsportversion CCS-R schildert.

Episode 1 – Birth of IS F

Episode1Im ersten Video der Reihe stellt Yaguchi die Straßenversion, den Lexus IS F, vor. Neben reiner Fahrperformance stand bei der Entwicklung auch die „Emotional Performance“ im Vordergrund, also die emotionale Bindung des Besitzers an seinen Wagen. Der IS F soll nämlich ein Fahrzeug darstellen, welches von jedem Kunden gefahren werden kann, egal ob professioneller Fahrer oder Hobbylenker.

Für diese Erfahrung sorgen drei Punkte, welche bei der Konzeption stets im Zentrum standen: „Response“, „Sound“ und „Continuous Acceleration Feeling“. Während die ersten beiden Konzepte an dieser Stelle noch relativ selbsterklärend sind, nämlich eine direkte Reaktion des Wagens auf Aktionen des Fahrers und sportlichen Sound durch die zwei paarweise übereinander angeordneten Auspuffrohren, bedarf „Continuous Acceleration Feeling“ schon einer näheren Erläuterung.

Das Ziel des „Continuous Acceleration Felling“ ist dem Fahrer ein ständiges Gefühl der Beschleunigung zu vermitteln. Erreicht wurde dies durch eine angepasste Drehmomentkurve, welche von Yukihiko Yaguchi im Video noch weiter erläutert wird.

> Auf Youtube ansehen: Birth of IS F

Episode 2 – CCS-R: The Ultimate IS F

Episode2Zwar muss sich der straßentaugliche Lexus IS F auch auf der Rundstrecke nicht verstecken, trotzdem bleiben im kompetitiven Motorsport einige Wünsche offen. Und hier ist der Auftritt des IS F CCS-R. Der „Circuit Club Sports“-Lexus basiert auf der Straßenversion, wurde jedoch am vielen wesentlichen Stellen grundlegend überarbeitet.

Die auffälligste Änderung dürften wohl das geänderte Blechkleid und der massive Spoiler am Heck des Boliden darstellen, welche an die aerodynamischen Bedürfnisse des Rennsports angepasst wurden. Aus superleichtem Carbon gefertigt, bringt das Bodykit eine Gewichtsersparnis von 300kg. Weiterhin kann man im Video Komponenten verschiedener Dritthersteller wie Brembo, Takata oder Recaro entdecken. Lediglich der Motor entspricht im Aufbau weitestgehend dem Serienpendant, inklusive des Automatikgetriebes.

Im weiteren Verlauf des Videos geht Herr Yaguchi auf die bisherigen Einsätze des CCS-R im Rennsport ein. Neben Erfolgen auf der Nordschleife des Nürburgringes konnte der Lexus auch im traditionellen amerikanischen „Pikes Peak“-Bergrennen mehrere Erfolge einfahren.

> Auf Youtube ansehen: CCS-R: The Ultimate IS F

Leichtbau am Facelift Z4

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Carbon ist seit jeher ein äußerst beliebter Werkstoff bei der Fahrzeugveredelung. Neben dem geringen Eigengewicht trägt auch seine einzigartige Struktur zu seiner Verbreitung bei. Für die Facelift-Version des Z4 hat die Augsburger Firma MB Individual Cars nun ein umfangreiches Carbon-Paket auf den Markt gebracht, welches in streng limitierter Auflage von lediglich 25 Stück erhältlich ist.

BMW-Z4-MB INDIVIDUAL CARS-21Beginnend mit dem Äußeren des weißen BMW E89 ersetzen MB Individual Cars eine frische Spoilerlippe, die charakteristischen BMW-Nieren sowie die Lufteinlässe durch Pendants aus Echt-Carbon. Ebenfalls aus dem edlen Kohlefaser-Werkstoff gefertigt wurden neue Seitenspiegel, die Blinker-Konsolen und die Seitenschweller des Z4. Im Heckbereich schließlich finden sich die Abrisskante, Diffusor sowie seitlich monierte Schwerter aus dem edlen Werkstoff. Daneben wurden auch die Endrohre der serienmäßigen Auspuffanlage durch ihre 90mm-messenden Gegenstücke aus Carbon ersetzt.

Im Innenraum des BMW Z4 setzt sich Gestaltung mit dem ultraleichten Material fort: An den Armaturen und der Mittelkonsole bestehen alle Leisten nun aus Carbon. Auch der Schalknauf und die Abdeckungen des Überrollbügels wurden nicht ausgelassen und präsentieren sich in dem sportlichen Werkstoff. Die Bestuhlung von BMW Performance wurde unverändert übernommen.

BMW-Z4-MB INDIVIDUAL CARS-7Um die sportliche Note des Müncheners weiter zu unterstreichen, blieb es allerdings nicht bei diesen Modifikationen. Durch Einbau eines V1-Gewindefahrwerks von KW brachte MB Individual Cars den Z4 näher an den Asphalt. Für eine bessere Bremswirkung an der Vorderachse sorgen F30-Bremsen von BMW Performance. In Sachen Reifen wurden 19-Zöller VRM Wheels vom Typ „V702“ montiert. Bezogen sind diese mit Reifen des Herstellers Continental. Um die Räder letztendlich weiter aus dem Radkasten zu bringen, vertrauten die Tuner auf Spurverbreiterungen von H&R. In Zukunft sollen noch individuell gefertigte Abgasanlagen sowie eine Leistungssteigerung per Chip verfügbar werden.

Hamann Range Rover Mystére im Breitbau-Look

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Hamann Motorsport ist ein Unternehmen mit einer langen Tradition des Fahrzeug-Tunings. Bereits 1986 sorgten sie mit einem Turbogeladenen BMW E30 M3 weltweit für Aufsehen. Über die Jahre hinweg hat Hamann sein Veredelungs-Programm von BMW auch auf andere Modelle exklusiver Hersteller erweitert. Mittlerweile finden sich im Portfolio der Tuner zahllosen Fabrikate von 7 verschiedenen Marken.

RangeRover_SeiteDen neuesten Zugang zur Hamann-Familie stellt der Range Rover Mystére dar. Basis des veredelten Oberklasse-SUVs ist die „V8-Supercharger“-Version des Range Rover, die schon von Haus auf mit satten 500PS aufwarten kann. Eine Leistungssteigerung des Otto-Motors ist gerade in Arbeit, allerdings wurde bei Veröffentlichung des Artikels die Feinabstimmung noch nicht abgeschlossen, weshalb noch keine Informationen über Art und Größe der Mehrleistung vorliegen. Sicher ist nur eins: Die 4-Rohr-Abgasanlage aus dem Hause Hamann ist nicht nur zum Spaß verbaut worden.

Was beim Thema Optik allerdings sofort ins Auge fällt ist das massive Widebody-Kit, welches auf den Range Rover Mystére angepasst wurde. Der mehrteilige Karosserie-Bausatz besteht aus neuen Kotflügeln, Ansätzen für die hinteren Radläufe, Seitenschwellern sowie zusätzlichen Türaufsätzen. Daneben wurden eine geänderte Stoßstange mit integrierter LED-Tagfahrbeleuchtung und eine der neuen Abgasanlage angepasste Heckschürze verbaut. Abgerundet wir das Äußere des Hamann Mystére durch eine Motorhaube aus Echtcarbon.

RangeRover_innen_nackenstuetzeEine weitere optische Besonderheit stellt die Bodenfreiheit des Hamann SUVs dar. Das Luftfahrwerk wurde elektronisch mittels Tieferlegungsmodul 40mm näher an den Asphalt gebracht. Unter den Kotflügel des Range Rover Mystére wölben sich nun mächtige 23 Zoll Schmiederäder, die alles andere als serienmäßig sind. Wahlweise handelt es sich hierbei um die dreiteiligen „Edition Race“ Felgen mit poliertem Felgenbett und Titan-Verschraubungen oder die einteiligen „Unique Forged“. Bezogen sind die Leichtmetallfelgen mit Continental-Reifen der Dimension 305/30 R23.

Auch im Inneren des Ausnahme-Geländewagens geht es exklusiv weiter. Die Einstiegsleisten und Verlours-Fußmatten wurden durch Pendants mit dem Hamann-Logo ersetzt. Ebenso erging es den Pedalen, die Edelstahl-Versionen weichen mussten. Das übrige Innenraum-Konzept bleibt ganz den Kunden überlassen: Dank hauseigener Sattlerei ist Hamann Motorsport in der Lage, das Interieur nach Kundenwunsch mit den verschiedensten Materialien zu gestalten.

Der neue Lexus RC auf der Tokyo Motorshow

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Auf der Tokyo Motorshow stellt Lexus das neue Sportcoupé RC vor. Das auf dem IS basierende Fahrzeug kommt mit neuem Design, hoher Fahrdynamik und dem ersten in einem Lexus-Coupé verbauten Hybridmotor daher.

Neue Formen auf Basis des IS

TMDE_1025537Der Sportler aus dem Hause Lexus basiert auf der bereits länger erhältlichen Sportlimousine Lexus IS. Dennoch distanziert sich der RC deutlich vom größeren Bruder: Dieser besitzt zwar einem um 70mm längeren Radstand, jedoch kommt der Lexus RC mit seiner um 30mm breiteren und 35mm tieferen Karosse deutlich sportlicher daher. Außerdem wurde der Kühlergrill überarbeitet und verleiht dem RC Sportcoupé eine deutlich markantere Optik. Auch die Scheinwerfer erhielten eine Überholung unter Beibehaltung des charakteristischen L-förmigen Designs.

Innenraum-Konzept auf 2 Ebenen

TMDE_1025509Auch der Innenraum wurde neu gestaltet: Die Designer ordneten die Bedienelemente des Lexus in zwei Ebenen an. Während man auf der oberen „Informationsebene“ Konsolen wie Tacho, Tankanzeige oder Navigationssystem im Blick hat, finden sich im unteren Bereich die entsprechenden Bedienelemente, etwa das Touch-Display auf der Mittelkonsole. Die Insassen des Lexus RC dürfen in Sportsitzen Platz nehmen, und dank des neuen Remote Touch Interfaces (RTI) ist von dort auch die ablenkungsfreie Bedienung des Audio- und Navigationssystems möglich.

Erstes Hybridcoupé von Lexus

Die Motorenpalette des Lexus RC umfasst 2 Modelle. Zum einen ist das Sportcoupé mit einem 3,5 Liter V6 Benzinmotor ausgestattet, welcher bis zu 318PS und ein maximales Drehmoment von 380Nm entwickelt. Daran gekoppelt findet sich ein 8-Stufen-Automatikgetriebe mit Direktschaltfunktion. Daneben ist der RX, quasi als Premiere, als erstes Coupé von Lexus auch mit einem Hybridantrieb erhältlich. Dieser Kombiniert einen 2,5 Liter Benziner mit einem Elektromotor, inklusive stufenlosem Getriebe mit sequenziellem Schaltmodus.

AUDI ABT RS6 von ABT Sportsline

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ABT Sportsline ist ein international agierender Tuner für Fahrzeuge der Marken Audi, VW, Seat und Skoda. Bekannt ist die Firma vor allem durch ihre Fahrzeugveredelungen in das Engagement in verschiedenen Rennsportserien. Die Firma wurde ABT wurde ursprünglich vor über 100 Jahren als (klassische) Schmiede gegründet und hat sich seitdem zu einem der führenden Spezialisten in Sachen VAG-Tuning entwickelt. Heute werden modifizierte Fahrzeuge von ABT Sportsline in mehr als 50 Ländern vertrieben und das hauseigene Rennteam gehört zu den Bekanntesten in der deutschen Motorsportszene.

ABT_RS6_012Das aktuelle Projekt des Veredlers stellt nun der ABT RS6 dar. Das Fahrzeug wurde technisch und optisch auf Vordermann gebracht und stellt nach Meinung des Geschäftsführers Hans-Jürgen Abt das technisch mögliche Maximum dar. Zunächst wurde der serienmäßige V8-Motor, der bereits sportliche 560PS liefert, per ABT Power S Motorsteuerungsgerät auf satte 700PS und 880Nm aufgeblasen. Zusammen mit der Vmax-Anhebung sind so Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320km/h kein Problem mehr. Die ebenfalls erhältliche, etwas kleinere Version ABT Power kommt immerhin auf 666PS.

Das Äußere des Audi RS6 wurde bewusst dezent veredelt. Lediglich de aus der Heckschürze herausragende Abgasanlage weißt auf die Komplettüberholung im Motorraum hin. ABT Fahrwerksfedern sorgen für eine dezente Tieferlegung sowie verbesserte Fahrdynamik, während der Kontakt zur Straße durch gewichtsoptimierte Felgen im 5-Doppelspeichen-Design der Dimensionen 9,5×20 oder 10×22 Zoll hergestellt wird. Subtile Akzente setzen auch die Spiegelkappen aus Sicht-Carbon, welche die originalen Aluminium Teile ersetzen.

Leistungkur für den Audi RS6 TFSI quattro

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Der Audi RS6 TFSI quattro ist schon von Haus aus ein echtes Kraftpaket. Der Sportkombi wird von einem 4 Liter Motor angetrieben, der auch schon beim großen Bruder A8 verbaut wurde. Das V8 Triebwerk leistet satte 560PS bei einem maximalen Drehmoment von 700Nm. Die wesentlich leichtere Karosse des RS6 wird so in nur 3,9 Sekunden auf die 100km/h Marke beschleunigt. Der Sportkombi erreicht, je nach Ausstattungsmerkmal, seine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeiten zwischen 250km/h und 305km/h.

Über 100PS Mehrleistung durch Chiptuning

_tkp1784-reifenO.CT Tuning hat sich den Ingolstädter zur Brust genommen und unter der Haube kräftig Hand angelegt. Oberstes Ziel: Mehr Leistung. Der erste logische Schritt war hier ganz klar die Bearbeitung der Motorelektronik. Durch eine Neuprogrammierung der Motorsteuerung wurde eine Leistungssteigerung von über 100PS realisiert. Mit nunmehr 670 imposanten Pferdestärken bei einem Drehmoment von 880Nm ist auch die auf Wunsch angehobene Maximalgeschwindigkeit von 320km/h kein Problem mehr. Wer derart sportlich unterwegs sein möchte, darf auch direkt einen Abstecher zum Reifenhandel machen – mit Serienbereifung ist diese Geschwindigkeit nichtmehr zulässig.

O.CT Tuning Sportauspuff – das letzte Wort in Sachen Sound & Leistung

Für wen dann immer noch nicht das letzte Wort in Sachen Motorleistung und Sound gesprochen ist, für den gibt es noch die zusätzliche Sportauspuffanlage. Damit ausgestattet leistet der RS weitere 10 PS mehr, und erhält vor allem einen bulligen V8 Sound, der auf Knopfdruck zugeschalten werden kann. Derartig veredelt gibt es auf den Straßen wohl nur wenige Fahrzeuge, welche dem Audi RS6 TFSI quattro das Fürchten lehren.

KW Variante 3 Gewindefahrwerk für den neuen M6

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Die Modelle der M6-Reihe stellen zusammen mit dem M5 die Spitzenmotorisierung der BMW Fahrzeugpalette dar. Die von der M GmbH veredelten 6er basieren in ihrer Grundversion auf der Plattform der 5er-Reihe. Der verbaute V10 Motor mit M-Doppelkupplungsgetriebe und Drivelogic holt aus den 4,4 Litern Hubraum satte 560PS heraus. So wird die 100km/h Marke in knappen 4 Sekunden erreicht. Ist die elektronische Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben, knackt der BMW M6 auch die 300km/h Marke.

Gewindefahrwerk für den M6

low_KW_V3_BMW_M6_Edelstahl-GewindefederbeineFür den Supersportler aus München bietet KW automotive nun ihr Gewindefahrwerk Variante 3 „inox-line“ an. Die Fahrwerks-Spezialisten aus Fichtenberg sind international für ihre hochwertigen Produkte für Straßen- und Renneinsatz bekannt. Dabei stellen die Varianten 3 Fahrwerke die Luxusausführungen der „inox-line“-Produktpalette dar. Neben der obligatorischen stufenlosen Höheneinstellung im TÜV-geprüften Bereich von 10-40mm kommt das Gewindefahrwerk mit einstellbarer Druckkraftverstellung für Zug- und Druckstufe daher.

Verstellbare Zug- und Druckstufe

low_KW_V3_BMW_M6_TrapezgewindeMit der einstellbaren Druckstufe kann direkten Einfluss auf mögliche Roll- und Wank-Bewegungen der Karosse genommen werden, ohne die angepasste Zugstufe zu verändern. Die einstellbare Zugstufe ermöglicht eine Anpassung von Handling und Komfort des Fahrzeuges. Eine Stabilere Straßenlage und höhere mögliche Kurvengeschwindigkeiten sind das Resultat. Die beiden Einstellungsmöglichkeiten lassen es somit sogar in einem gewissen Maße zu, die Reifencharakteristik des Wagens zu beeinflussen. Felgen- und Reifenumstieg sind so kein Problem mehr.

5 Tipps zum Felgenumstieg

In den kalten Monaten lassen die meisten Schrauber ihre Wagen lieber in der Garage stehen, fahren ihr Winterauto und nutzen die Zeit für Umbauten und Wartung. Gerade Felgen sind die ersten Kandidaten wenn es darum geht, dann im Frühjahr dem Fahrzeug einen schicken neuen Sommerlook zu verpassen. Doch ganz so einfach, wie es sich anhört, ist es dann doch wieder nicht.

Zwar ist es bis zum Saisonende noch etwas Zeit, nichts desto trotz möchten wir die Gelegenheit nutzen und euch ein paar Hilfreiche Tipps und Tools an die Hand geben, mit welchen der Felgenumstieg zum Kinderspiel wird.

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Tipp 1: Felgenmaße

Für Tuning-Veteranen vielleicht schon ein alter Hut, können die Felgenkennzeichnungen für Unerfahrene doch recht verwirrend wirken. Kein Wunder, denn schließlich sind die Werte nicht unbedingt selbsterklärend. Hat man das System dahinter jedoch einmal verstanden, geht alles ganz einfach von der Hand.

Generell werden die Dimensionen einer Felge in diesem Format angegeben: 8x 17 ET35. Die Angaben stehen für die Breite, die Höhe und die Einpresstiefe. Letztere wird weiter unten erklärt und hier einfach als gegeben angenommen. Höhe und Breite sind schlicht und einfach die Dimensionen der Felge in Zoll angegeben. 1 Zoll entsprechen 2,54mm, somit wäre obige Felge 20,32cm (8″) breit und hätte einen Durchmesser von 43,18cm (17″).

Tipp 2: Die Einpresstiefe macht’s

Die Wunschfelgen sind gefunden, die richtigen Dimensionen mit dem passenden Lochkreis auch verfügbar, doch komischerweise gehen die Räder nichtmehr unters Auto? Dann hat die Einpresstiefe wieder zugeschlagen. Dieser Wert wird leider oft unterschätzt und das obwohl er einer der Hauptgründe für Karosseriearbeiten ist.

Die Einpresstiefe (ET) ist der Abstand von der Felgenmitte zur Auflagefläche auf der Felgennabe. In anderen Worten also einfach, wie tief der Aufnahmepunkt in der Felge sitzt. Eine große Einpresstiefe bedeutet hier, dass die Felge tief im Radhaus liegt, d.h. die Felgennabe befindet sich relativ weit außen. Der größte Vorteil dabei ist, dass man eine zu große Einpresstiefe leicht mit Spurplatten korrigieren kann. Eine ET von 46 wird z.B. mit 20mm Spurplatten zu ET 26.

Wer dagegen mit Tiefbett fahren möchte wird um geringe Einpresstiefen kaum herumkommen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn eine zu kleine Einpresstiefe lässt sich nur schwer korrigieren. Bei vielen Fahrzeugmodellen passt die Felge dann ohne Karosseriearbeiten nichtmehr unters Blech.

Tipp 3: Reifenkennzeichnungen

Neben der Felge sind die Reifen der zweite wichtige Bestandteil der Räder. Der Umfang eines Reifens wird als Abrollumfang bezeichnet. Verschiedene freigegebene Reifenkombinationen der Hersteller haben in der Regel immer denselben Abrollumfang, um die richtige Funktion des Tachos sicherzustellen. Wer allerdings nicht bei den werksseitigen Reifenmaßen bleiben will, der muss sich näher mit den Kennzeichnungen beschäftigen. Gerade bei extremen Tieferlegungen können schmalere Gummis die finalen Zentimeter bringen.

Die Reifenkennzeichnung sieht in der Regel bei allen gängigen Modellen wie folgt aus: 215/45 R17 91Y. Die Dimensionen werden mit der ersten Gruppe beschreiben. 215 steht hier für die Reifenbreite in mm. Die 45 dahinter beschreibt den Reifenquerschnitt, allerdings nicht in absoluten Maßeinheiten sondern in % der Breite. Zur Veranschaulichung: Bei obigen Reifen wäre die Wandhöhe 215*0,45=96,75mm. Die letzte Zahl der Dreierkombination gibt den passenden Felgendurchmesser in Zoll an.

Danach folgen meist noch Angaben zu Traglast und Maximalgeschwindigkeit. Diese hier alle Aufzuführen würde den Rahmen allerdings sprengen. Ausführlich gibt es die Reifenkennzeichnungen bei Tuningsuche.de.

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Tipp 4: Einteilig oder mehrteilige Felgen

Bei den Felgen unterscheidet man generell zwei Bauarten: Einteilige oder Mehrteilige Felgen. Wie der Name schon sagt sind einteilige Felgen im Kern aus einem Guss gefertigt. Daraus resultierend bestehen sie auch aus einem einzigen Werkstoff. Für die meisten „Normalos“ sind einteilige Felgen voll und ganz ausreichend, sowie zumeist auch zu deutlichen niedrigeren Preisen als ihre mehrteiligen Pendants zu haben, was ihre Attraktivität nur steigert.

Mehrteilige Felgen dagegen sind aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt. Am weitesten verbreitet sind hier 2 oder 3 teilige Felgen. Hier sind z.B. Felgenbett und Felgenstern getrennt gefertigt und werden ja nach Hersteller miteinander verschraubt oder verschweißt. Als Resultat ist es allerdings möglich, die Komponenten aus unterschiedlichen Materialien zu fertigen, was auch die Entstehung aus dem Rennsport heraus erklärt. Neben dem Prestigefaktor können mehrteilige Felgen zur Reinigung oder Lackierung zerlegt werden, was diese Prozesse erheblich vereinfacht. Als größter Nachteil steht dagegen der Kostenfaktor, der teilweise mit dem Doppelten zu Buche schlägt.

Tipp 5: Finger weg von Billigprodukten

Dieser Punkt sollte eigentlich gar nicht extra angesprochen werden müssen. Gerade bei der einzigen Verbindung vom Fahrzeug zur Straße sollte man Wert auf Qualität legen. Bei einem Unfall ist das gesparte Geld aus den Billigreifen oder Felgennachbauten schnell wieder ausgegeben, ganz zu schweigen von der Gefahr für Leib und Leben für sich Selbst und Andere.

Produkte ohne Festigkeitsgutachten oder ABE sollten auch keinen Fall gekauft werden, weil eine Eintragung und Betriebserlaubnis damit nur sehr schwer möglich ist. Im Zweifelsfall gibt der lokale TÜV hier Auskunft. Auch das Internet ist eine gute Anlaufstelle: Wenn bei der Recherche Bilder von ausgebrochenen Radnaben auftauchen, ist der Nachbau vielleicht doch nicht so gut wie das Original.

Linktipps:

Einpresstiefe

Reifenkennzeichnung

Lastindex

Der Audi A5 DTM-Champion

A5130001Bereits eine Woche vor dem letzten Renne der Saison hat Mike Rockenfeller in seinem Audi es geschafft: „Rocky“ wurde nach einem zweiten Platz in Zandvoort frühzeitig DTM-Champion. Für den 29 Jährigen Werksfahrer ist es der erste Titel in den Deutschen Tourenwagen Master, für Audi dagegen schon das 9 Mal. Grund genug für die Ingolstädter, dies zum Anlass für ein Sondermodell zu nehmen.

Sondermodell zum DTM-Sieg

AM130131Der kleine Bruder des Siegerfahrzeuges Audi RS5 DTM, der Audi A5, wird nun nämlich in einer streng limitierten Sonderversion auf den Markt gebracht. Unter dem Namen Audi A5 DTM Champion erscheint der Wagen der Kompaktklasse mit Exklusiver Sonderausstattung: Markanteste Merkmale sind wohl die Außenspiegel im Aluminium-Look sowie der ab Werk montierte feststehende Heckspoiler. Daneben wurden DTM-Logos an den Einstiegsleisten, Kotflügeln und Seitenschwellern angebracht. Sportlich geht es auch unter den Radkästen weiter, denn dort drehen sich massige 20-Zöller im 5-V-Speichen-Design. Die Aluminium-Gussfelgen haben eine breite von 9 Zoll und kamen bereits beim Audi RS5 zum Einsatz.

Farben  und Motorvarianten

A5130002Ab 21. Oktober diesen Jahres kann das Sondermodell Audi A5 DTM Champion bestellt werden. Mögliche Farbvarianten, die zur Auswahl stehen, sind Misanrot, Daytonagrau sowie Gletscherweiß. Daneben stehen 4 Motorvarianten zwischen 177PS und 272PS zur Auswahl, alle mit Audis bekanntem Quattro-Allradantrieb: 2.0 & 3.0 TDI sowie 2.0 & 3.0 TFSI sind lieferbar. Der Aufpreis für die auf 300 Exemplare beschränkte Ausstattungsvariante beträgt 1.900€ mehr gegenüber der Serie.