Archiv der Kategorie: Felgen

„Perfection“ von ATS Leichtmetallräder

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ATS Leichtmetallräder ist einer der weltweit führenden Hersteller von Alufelgen. Das Unternehmen ist auf die Produktion von Leichtmetallrädern im Niederdruckgussverfahren spezialisiert. Über die 40 Jahre, in denen das Unternehmen besteht, wurde die Technologie ständig weiterentwickelt und erfährt heute unter anderem im Motorsport und bei zahlreichen OEM-Herstellern wie Audi, BMW, Mercedes oder Volkswagen Verwendung.

Das neueste Felgendesign aus dem Hause ATS ist nun das Modell „Perfection“. Das Leichtmetallrad besticht durch ein ausdrucksstarkes Design mit 10 V-förmig angeordneten, konkaven Speichen. Besonders fällt hierbei die filigrane Fertigung in Kombination mit den markant ausgearbeiteten Ecken ins Auge. Als Farbe ist zurzeit nur die Variante „racing-schwarz“ erhältlich,ATS_PERFEKTION_schwarz_normalansicht_mittel_14 ein schwarz-seidenmatter Farbton mit hochglanzpoliertem Felgenhorn.

Größentechnisch wird die „Perfection“ in verschiedenen Dimensionen von 17 bis 20 Zoll erhältlich sein, ab 8j Breite bis hin zu 9,5j. Zur Montage sind verschiedene 5-Loch-Anbindungen erhältlich. Besonders interessant, gerade für neuere Fahrzeuge, ist die Auslegung auf Reifendruckkontrollsysteme (RDK). Die ATS „Perfection“ ist mit nahezu allen Nachrüstlösungen kompatibel und unterstützt die damit Verbundene Regelung für Neuwagen ab 2014.

Erhältlich ist die ATS „Perfection“ ab März 2014 bei ausgewählten Fachhändlern. Der Verkaufspreis beginnt ab 155€ pro Stück.

5 Tipps zum Felgenumstieg

In den kalten Monaten lassen die meisten Schrauber ihre Wagen lieber in der Garage stehen, fahren ihr Winterauto und nutzen die Zeit für Umbauten und Wartung. Gerade Felgen sind die ersten Kandidaten wenn es darum geht, dann im Frühjahr dem Fahrzeug einen schicken neuen Sommerlook zu verpassen. Doch ganz so einfach, wie es sich anhört, ist es dann doch wieder nicht.

Zwar ist es bis zum Saisonende noch etwas Zeit, nichts desto trotz möchten wir die Gelegenheit nutzen und euch ein paar Hilfreiche Tipps und Tools an die Hand geben, mit welchen der Felgenumstieg zum Kinderspiel wird.

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Tipp 1: Felgenmaße

Für Tuning-Veteranen vielleicht schon ein alter Hut, können die Felgenkennzeichnungen für Unerfahrene doch recht verwirrend wirken. Kein Wunder, denn schließlich sind die Werte nicht unbedingt selbsterklärend. Hat man das System dahinter jedoch einmal verstanden, geht alles ganz einfach von der Hand.

Generell werden die Dimensionen einer Felge in diesem Format angegeben: 8x 17 ET35. Die Angaben stehen für die Breite, die Höhe und die Einpresstiefe. Letztere wird weiter unten erklärt und hier einfach als gegeben angenommen. Höhe und Breite sind schlicht und einfach die Dimensionen der Felge in Zoll angegeben. 1 Zoll entsprechen 2,54mm, somit wäre obige Felge 20,32cm (8″) breit und hätte einen Durchmesser von 43,18cm (17″).

Tipp 2: Die Einpresstiefe macht’s

Die Wunschfelgen sind gefunden, die richtigen Dimensionen mit dem passenden Lochkreis auch verfügbar, doch komischerweise gehen die Räder nichtmehr unters Auto? Dann hat die Einpresstiefe wieder zugeschlagen. Dieser Wert wird leider oft unterschätzt und das obwohl er einer der Hauptgründe für Karosseriearbeiten ist.

Die Einpresstiefe (ET) ist der Abstand von der Felgenmitte zur Auflagefläche auf der Felgennabe. In anderen Worten also einfach, wie tief der Aufnahmepunkt in der Felge sitzt. Eine große Einpresstiefe bedeutet hier, dass die Felge tief im Radhaus liegt, d.h. die Felgennabe befindet sich relativ weit außen. Der größte Vorteil dabei ist, dass man eine zu große Einpresstiefe leicht mit Spurplatten korrigieren kann. Eine ET von 46 wird z.B. mit 20mm Spurplatten zu ET 26.

Wer dagegen mit Tiefbett fahren möchte wird um geringe Einpresstiefen kaum herumkommen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn eine zu kleine Einpresstiefe lässt sich nur schwer korrigieren. Bei vielen Fahrzeugmodellen passt die Felge dann ohne Karosseriearbeiten nichtmehr unters Blech.

Tipp 3: Reifenkennzeichnungen

Neben der Felge sind die Reifen der zweite wichtige Bestandteil der Räder. Der Umfang eines Reifens wird als Abrollumfang bezeichnet. Verschiedene freigegebene Reifenkombinationen der Hersteller haben in der Regel immer denselben Abrollumfang, um die richtige Funktion des Tachos sicherzustellen. Wer allerdings nicht bei den werksseitigen Reifenmaßen bleiben will, der muss sich näher mit den Kennzeichnungen beschäftigen. Gerade bei extremen Tieferlegungen können schmalere Gummis die finalen Zentimeter bringen.

Die Reifenkennzeichnung sieht in der Regel bei allen gängigen Modellen wie folgt aus: 215/45 R17 91Y. Die Dimensionen werden mit der ersten Gruppe beschreiben. 215 steht hier für die Reifenbreite in mm. Die 45 dahinter beschreibt den Reifenquerschnitt, allerdings nicht in absoluten Maßeinheiten sondern in % der Breite. Zur Veranschaulichung: Bei obigen Reifen wäre die Wandhöhe 215*0,45=96,75mm. Die letzte Zahl der Dreierkombination gibt den passenden Felgendurchmesser in Zoll an.

Danach folgen meist noch Angaben zu Traglast und Maximalgeschwindigkeit. Diese hier alle Aufzuführen würde den Rahmen allerdings sprengen. Ausführlich gibt es die Reifenkennzeichnungen bei Tuningsuche.de.

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Tipp 4: Einteilig oder mehrteilige Felgen

Bei den Felgen unterscheidet man generell zwei Bauarten: Einteilige oder Mehrteilige Felgen. Wie der Name schon sagt sind einteilige Felgen im Kern aus einem Guss gefertigt. Daraus resultierend bestehen sie auch aus einem einzigen Werkstoff. Für die meisten „Normalos“ sind einteilige Felgen voll und ganz ausreichend, sowie zumeist auch zu deutlichen niedrigeren Preisen als ihre mehrteiligen Pendants zu haben, was ihre Attraktivität nur steigert.

Mehrteilige Felgen dagegen sind aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt. Am weitesten verbreitet sind hier 2 oder 3 teilige Felgen. Hier sind z.B. Felgenbett und Felgenstern getrennt gefertigt und werden ja nach Hersteller miteinander verschraubt oder verschweißt. Als Resultat ist es allerdings möglich, die Komponenten aus unterschiedlichen Materialien zu fertigen, was auch die Entstehung aus dem Rennsport heraus erklärt. Neben dem Prestigefaktor können mehrteilige Felgen zur Reinigung oder Lackierung zerlegt werden, was diese Prozesse erheblich vereinfacht. Als größter Nachteil steht dagegen der Kostenfaktor, der teilweise mit dem Doppelten zu Buche schlägt.

Tipp 5: Finger weg von Billigprodukten

Dieser Punkt sollte eigentlich gar nicht extra angesprochen werden müssen. Gerade bei der einzigen Verbindung vom Fahrzeug zur Straße sollte man Wert auf Qualität legen. Bei einem Unfall ist das gesparte Geld aus den Billigreifen oder Felgennachbauten schnell wieder ausgegeben, ganz zu schweigen von der Gefahr für Leib und Leben für sich Selbst und Andere.

Produkte ohne Festigkeitsgutachten oder ABE sollten auch keinen Fall gekauft werden, weil eine Eintragung und Betriebserlaubnis damit nur sehr schwer möglich ist. Im Zweifelsfall gibt der lokale TÜV hier Auskunft. Auch das Internet ist eine gute Anlaufstelle: Wenn bei der Recherche Bilder von ausgebrochenen Radnaben auftauchen, ist der Nachbau vielleicht doch nicht so gut wie das Original.

Linktipps:

Einpresstiefe

Reifenkennzeichnung

Lastindex

Dotz macht dich zum Designer: individuelle Felgen im Dotz Custom Finish Design-Programm

Der Felgen-Spezialist Dotz Tuning Wheels hat in Zusammenarbeit mit FoliaTec eine Innovation für die Tuningszene entwickelt.

Auf dotzmag.com kann man sich erstmals eine komplett individuelle Felge zusammenstellen. Die vier bekanntesten und beliebtesten Dotz-Modelle Tupac, Freeride peak, Touge graphite und Mugello können mit einer Auswahl aus 2.000 Logos, Konturaufklebern, Flächenaufklebern und klebbaren Pinstripes in unzähligen Farben ganz nach dem eigenen Geschmack designt werden.

Durch ein einfaches Drag-and-Drop-Menü können Auto, Felgengröße und die unterschiedlichen Designs auf der Website zu einem realistischen Gesamtbild zusammengefügt werden. Es werden automatisch nur die passenden Größen und Auswahlmöglichkeiten angezeigt, so wird garantiert, dass das gewünschte Design verfügbar ist.Sobald die Wunschfelge fertig gestaltet ist, wird für Online-Kunden ein aufgeschlüsselter Kostenvoranschlag aufgestellt. Es kann also zu jedem Zeitpunkt kontrolliert werden, ob die Traumfelge noch im Budget liegt, oder ob ein paar Abstriche gemacht werden müssen.

Ein besonderes Highlight ist das handgearbeitete Pinstriping-Airbrush von Szenegröße Peter Riedel, das eine Option der Felgen-Individualisierung darstellt. Wer also seine Wunschfelge von Dotz schon in dieser Saison an seinem Auto glänzen sehen will, sollte sich beeilen, denn je nach Aufwand kann die Lieferzeit bis zu 6 Wochen betragen.

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Tricolore: Das neue ASA Leichtmetallrad bringt Farbe ins Leben

In gleich drei verschiedenen Farben glänzt die neue Felge von ASA mit dem Namen AR1 RS. Ein schwarzes Felgenbett, eine polierte Radmitte und Akzente in knalligem rot machen das Rad zu einem besonderen Blickfang. Das sportliche Design wurde vom Vorgänger, dem AR1, übernommen. Die acht Ypsilon-Felgen und eine mehrteilige Optik machen das Rad elegant und dynamisch zugleich und der in rot-schwarz gehaltene Nabendeckel so wie der Akzentring mit ASA-Logo lassen den Klassiker in neuem Glanz erstrahlen.

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Rials neuer Stern über Rom

Wieder einmal ein neuer Stern am Himmel der Leichtmetallfelgen. Ob Rial mit seinem neuen Modell „Roma“ einen Wink auf die Hauptstadt des Katholizismus und somit auf die aktuelle Weihnachtszeit geben will…? Man weiss es nicht. Fest steht aber, dass sich die Fünf-Speichen-Felge deutlich besser auf einem Auto macht. In einem Teil gefertigt steht das Rad einmal mehr für Qualität und Design. Polierte Teile der Speichen lassen ein edles Erscheinungsbild entstehen und die vielzahl der Größen bietet einen weiten Einsatz-Spielraum. Wer jetzt die passende Felge für sein Auto gefunden hat, muss sich leider noch bis zum Frühjahr 2010 gedulden. Allerdings gibt es ja hier das Bild zum Rad:

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